Harnas

Das Tagebuch der Harnas Voluntäre Teil 7

Juli 08 Gruppe 2 “ Erwarte immer das Unerwartete…” (Australisches Paar in den Flitterwochen)
„Australier! Wo ist das australische Paar? Ich brauche eure Schluessel!“, schrie Frikkie ploetzlich waehrend dem Mittagessen, „ ein Pavian ist in eurem Zimmer!“ Nachdem er die Schluessel geschnappt hatte rannte ein schreiender Frikkie weg und liess uns irritiert zurueck. Wir fragten uns, was wir nun tun sollten. Wir taten, was man in den meisten Faellen von Panik macht- rennen! Wir rannten so schnell wir konnten zum Ort des Verbrechens. Als wir uns der Lappa naeherten, trafen wir dort Frikkie und Schalk, kochend vor Wut. Wir entdeckten zu dem Zeitpunkt, dass Harnas’ „hauseigener Taschendieb“ der Schuldige war, besser bekannt als Hodini der Pavian. Nachdem wir wussten, dass Hodini sicher weggesperrt wurde war es Zeit, dem Chaos, das ein erwachsener Pavian anrichten kann, in die Augen zu schauen! Da die Tuere aufgebrochen war konnte ich sehen, dass alles mit Schokolade verschmiert war, Blilltong lag herum und zu meinem Entsetzen sah ich, dasss unsere letzte wohlbehuetete Packung Oreos angeknabbert und versabbert im Zimmer verstreut lag. Das war unverzeihlich! Wenn er sie wenigstens gefressen haette...aber so! Nachdem wir bemerkt hatten, dass unsere Eheringe nicht so spannend waren wie Oreos, stiessen wir einen Seufzer der Erleichterung aus, schauten uns an und lachten. Wiedermal so ein Tag auf Harnas...erwarte immer das Unerwartete...Speziellen Dank noch an Frikkie und Schalk, die Hodini aus unserm Zimmer brachten, ohne dass dieser groesseren Schaden anrichten konnte und an Jo, die uns fuer die naechsten 2 Naechte in einem Gastzimmer unterbrachte- und nicht zuletzt auch an Tracey und Shann, die uns ihre Oritos spendeten.
 

4.August 08 Der erste „Pavianspaziergang“ Gruppe 3
Eigetnlich gehoere ich ja noch zu den „Neuen“ und sollte mich erst noch ein bisschen mehr mit der ganzen Futterzubereitung beschaeftigen. Aber die Anderen brauchen noch jemanden aus dem „ Food-Prep-Team“, der mit auf den Pavianspaziergang geht. Wir stellen uns in einer Reihe auf, um die Affenkinder in Richtungn Ausgang zu leiten. Jemand ruft: „ Sie kommen!“ Und wir hoffen, dass unsere Kleinen gleich zur Bruecke rennen- Fehlanzeige! Drei von ihnen haben die Lappa und die Bar erobert und jagen (vor allem den juengeren Gaesten) gehoerige Angst ein! Einer hat sich eine Fantadose geklaut, ein anderer hat es sich auf dem Kopf eines kleinen Maedchens bequem gemacht. Oh je!
Mit allen moeglichen Tricks versuchen wir dann, die Affenkinder wieder einzufangen, aber wirklich hilft da nur ein Buschmann, der mit einem Besen bewaffnet ist. Als wir es dann endlich geschafft haben, setzen sich die Affen auf unsere Schultern, lassen sich kraulen und scheinen den Ausflug total zu geniessen. Und wir ebenso...

 

4. August 08 (Rhys, UK)
Ich kam am Mittwoch, mitten in der Nacht auf Harnas an und fand 40 Volonaere vor, die auf das Lappa-Essen warteten. Das uebrraschte mich ein wenig, denn als ich letztes Jahr da war, waren es halb so viele Volontaere. Nachdem ich allen als „der Neue“ vorgestellt wurde schienen sie zuenaechst irritiert, dass ich schon da war. Danach war ich bald voll dabei, umgeben vom Singen und Tanzen der N’Koshi Leute. Nach der Lappa Party machten sich alle Volontaere auf den Weg ins Dorf. Auch daran musste ich mich zuerst gewoehnen, da wir letztes Jahr noch dort wohnten, wo jetzt die Gaeste sind. Das war nicht das Einzige, was geaendert hatte. Am naechsten Tag bemerkte ich, dass einige der Tiere, die ich vom letzten Jahr kannte, in der Life Line ausgewildert wurden oder sonst umgezogen waren. Ich musste mich erst wieder an alles gewoehnen, aber nun fuehle ich, dass meine Zeit hier genauso gut wird wie letztes Jahr, wenn nicht noch besser...

 

08/08/08 unser erstes Experiment mit den Paviankindern
Am Tag nach unserer Ankunft auf Harnas, luden uns einige Leute der gruppe ein, mit ihnen ins Gehege der kleinen Paviane zu kommen. Wir willigten ein und folgten ihnen, leicht aufgeregt! Als wir dort ankamen sagten sie uns, wir sollten zuerst draussen warten und wenn wir uns wohl fuehlten, sollten wir auch reingehen. So beobachteten wir, wie die Paviankinder auf sie reagierten und nach ein paar Minuten folgten wir. Die Paviane waren grossartig, sprangen auf unseren Koepfen herum, spielten mit uns, versuchten uns zu lausen usw. Es war ein grossartiges Erlebnis, diese Paviankinder kennenzulernen und wir moechten Harnas fuer diese Gelegnheit danken

 

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