Das Waisenhaus für wilde Tiere – Episodenguide
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Folge 40
Dienstag, 28 Februar 2012, 16:10Annika ist beim Wildhundepack, das gerade Jungtiere hat. Bisher konnte noch nicht herausgefunden werden, wie viele es überhaupt sind. Heute hat Annika etwas Zeit und will einfach mal abwarten, was passiert. Ob sich die Welpen wohl zeigen? Jo van der Merve ist mit ihrem Mann Schalk und ihrer Schwiegermutter Marieta zu Besuch auf Naua Naua, dem neuen Domizil von Marieta. Hier soll eine eigene Anlage für die Harnas-Gründerin Marieta entstehen. Aber es gibt noch viel zu tun. 'Dieser Ort hier ist die Stelle, wo wir hoffen, Marietas Traumhaus zu bauen. So lange ich sie kenne und seit sie mit Pavianen arbeitet, will sie ein Haus haben wo sie frei mit den Pavianen leben kann.' Auch Dr. Ritschel, der erfahrene Zootierarzt, nimmt Abschied von Harnas. Frikkie schenkt ihm dafür etwas Besonderes: Er führt ihn ins Gehege der Junglöwen, spielt mit ihnen eine Weile und bringt dann Dr. Ritschel dazu, die Tiere zu streicheln - und fotografiert ihn dabei. Eine unvergessliche 'Trophäe', die den weitgereisten Wissenschaftler sichtbar sehr rührt: 'Es war nicht nur lustig, es war einmalig, sowas hab ich noch nicht erlebt.'Folge 39
Montag, 27 Februar 2012, 16:10Heute ist der Tag, an dem Volontärin Marisa gemeinsam mit Marieta van der Merwe die kleinen Leopardenjungen in ein neues Gehege bringt, da das alte doch schon zu klein ist. Dort wird es dann auch eine Wasserstelle und eine Plattform zum Klettern geben. Eine Gruppe von Volontären macht sich auf den Weg nach Naua Naua, ein etwas verwahrlostes Gebiet im Norden Namibias. Harnas-Gründerin Marieta will dort eine Zweigstelle aufbauen. Zuvor muss jedoch geprüft werden, wie viele Tiere dort bereits leben und ob es genug Nahrung für sie gibt. Ein erlebnisreicher Ausflug wartet auf den Erkundungstrupp. Eine große Impfaktion wird auf Harnas durchgeführt: Insgesamt sieben Löwen werden in Narkose gelegt, entwurmt, bekommen Mikrochips und die Löwinnen ein empfängnisverhütendes Implantat. Volontär Axel weiß warum: 'Die Gesetzgebung in Namibia sagt, dass Züchtung von Löwen verboten ist. Das bedeutet, wenn in einem Gehege zwei Löwen Junge bekommen, gilt das als Züchtung. Da kann man schon ziemlich starke Reaktionen kriegen von der Regierung, im schlimmsten Falle muss das ganze Projekt aufgegeben werden. Die Verhütung ist ein sehr wichtiger Schritt, um die Zukunft von Harnas zu sichern.'Folge 38
Donnerstag, 23 Februar 2012, 16:10Jo van der Merve, ihr Mann Schalk und Dr. Wolfram Ritschel holen zwei Geparden von einer Farm im Süden Namibias ab. Das Blasrohr kommt zum Einsatz, mit dem der weltweit erfahrene Zootierarzt Tiere betäubt. Treffer! Nach einer mehrstündigen Fahrt im Truck gelangen die Geparde in ihr neues Zuhause und erkunden sorgfältig das Revier. Carla versucht heute, die Babykrokodile in das Freigehege zu setzen. Sie sind nachts drinnen im Haus, weil die Temperaturen bis auf Null Grad sinken. Das ist einfach zu kalt für die kleinen Tierchen. 'Ich zittere auch grad ein bisschen, hab doch ein bisschen Angst vor denen - auch wenn die noch klein sind.' Auch das Trainingsprogramm für die Geparden steht auf dem Tagesplan: der Cheetah-Run. Ein cleveres System von Schnüren, Rollen und einem Motor zieht einen Stoffetzen durch ihr Gehege - eine gerne angenommene Herausforderung für die rasenden Jäger. Volontär Alex, der vorher einige der Tiere von Dornen und Haaren befreit hat, freut sich nach den schmusigen Momenten mit den Großkatzen, sie dann auch in ihrer angeborenen Wildheit zu sehen.Folge 37
Mittwoch, 22 Februar 2012, 16:10Im Zentrum der Farm genießt Tierpfleger Orten die Morgensonne mit einem kleinen neuen Gast: ein Pavianbaby. Harnas-Chefin Marieta hat es aus Windhoek geholt, nachdem sie von Touristen erfahren hatte, dass es von den Besitzern misshandelt wird. Pavianbabys suchen den Körperkontakt zur Mutter. Diese Rolle hat seit einigen Tagen Orten übernommen. Vor fast drei Monaten kamen vier Leoparden auf Harnas zur Welt. Die Mutter dieser kleinen Racker wurde von einem Farmer gefangen. Junior-Chef Schalk konnte das Tier vor dem Erschießen retten. Bei der Erstuntersuchung stellte sich heraus, dass das Weibchen trächtig war. Die Leopardenmutter wurde ohne ihre Babys ausgewildert, weil die Gefahr zu groß gewesen wäre, dass die Kleinen nicht überlebt hätten. Hier geht es den vier kleinen Leoparden prächtig. Tierpfleger Herman ist mit ein paar Volontären in die Auswilderungszone gefahren. Sie suchen die Gepardin Pride. Diesmal ist es kein Test. Angeblich ist Pride verletzt. Doch können sie die Gepardendame per Funkortung finden?Folge 36
Dienstag, 21 Februar 2012, 16:10Harnas-Chefin Marieta und Mitarbeiterin Annika lüften im Babygarten hinter Marietas Haus ein gut gehegtes Geheimnis: Seit einigen Tagen pflegt Marieta heimlich drei Leopardenbabys. Die Tierwaisen sind völlig geschwächt angekommen und Marieta bangte um ihr Leben. Das Stachelschwein wird heute in die Freiheit entlassen. Das Tier wuchs im Babygarten von Marieta auf und hatte ein Kaninchen als Freund. Aber allein schon größenmäßig hat sich diese Freundschaft mittlerweile erledigt. Tierpfleger Orten und Annika sind weit raus zu dem Außengehege von Wildhund Tom gefahren. Über Monate hat man versucht, den zahmen Tom wieder mit wilden Wildhunden zusammen zu bringen und dabei zahlreiche Rückschläge erlitten. Eine Rudelbildung bei Wildhunden führt zu Machtkämpfen. Tom konnte sich nicht behaupten und wurde mehrmals verletzt. Doch seit einigen Wochen herrscht Friede. Früher hat Tom regelrecht die Nähe zu den Menschen gesucht - jetzt hält er Distanz. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass der ursprünglich zahme Wildhund sich im Verhalten immer mehr den wilden Tieren angleicht. Auf dem Parkplatz im Zentrum der Farm bereitet Frikkie ein aufwendiges Projekt vor. Dafür braucht er zahlreiche Volontäre, einen mobilen OP-Saal und einen unerschrockenen Tierarzt: Dr. Rietschel. Aufbruch zu einer bisher nie dagewesenen Aktion. Der Fahrzeugkonvoi macht sich auf den Weg in das weit außerhalb liegende Gehege der 19 wilden Geparde.Folge 35
Donnerstag, 16 Februar 2012, 16:10Bei den Löwengehegen herrscht Hochspannung: Begleitet von einer Schar Volontärinnen beginnen Schalk van der Merwe und Tierarzt Wolfram Rietschel mit dem jährlichen Gesundheitscheck der Löwen. Dr. Rietschel bereitet die Narkose vor. Von Betäubungsgewehren hält er wenig, er schwört auf sein maßgeschneidertes Blasrohr: 'Das ist eine spezielle Ausführung, die man im Koffer mitnehmen kann. Im Zoo sind die Entfernungen geringer und da ist das Blasrohr das Schonendste für das Tier.'Folge 34
Dienstag, 14 Februar 2012, 16:10Die Welpen der vom Aussterben bedrohten Wildhunde werden auf Harnas wie ein Schatz gehütet. Fünf Geschwister wurden vor wenigen Wochen aus einem Bau gerettet, nachdem Farmer ihre Eltern erschossen hatten. Die wilden Kerle sollen eines Tages auf Harnas in ein größeres Rudel integriert werden, bis dahin müssen sie aber noch einiges an Gewicht zulegen. Die kleinen Wildhunde haben noch wenig Abwehrkräfte, der kleinste Keim kann sie niederstrecken. Daher haben sie heute einen Termin bei Tierarzt Wolfram Rietschel. Ein Spaziergang mit den blinden Karakalen hat sich mittlerweile zu einer regelrechten Buschwanderung entwickelt. Da die Karakale blind sind, verlassen sie sich vor allem auf ihre hochsensiblen Ohren, auf ihre Nasen und den Tastsinn. Auf diese Weise bewegen sie sich scheinbar mühelos durchs Gelände. Doktor Wolfram Rietschel hat heute einiges vor. Er will mit Hilfe von Annika den wohl berühmtesten Löwen von Harnas untersuchen. 'Wir haben heut zwei Löwen zu immobilisieren und erst einmal einen Löwen, der sehr alt ist und schwer verletzt wurde - und der trotzdem seine Impfungen und seine Entwurmung braucht. Da die Hinterbeine zum Teil gelähmt sind, müssen wir unbedingt nach den Krallen schauen, denn er kann sie nicht normal am Kratzbaum abnützen und da besteht dann die Gefahr, dass die Krallen in den Ballen einwachsen.'Folge 33
Montag, 13 Februar 2012, 16:10Heute beginnt der Tag im Garten von Marietta, der Chefin von Harnas. In dieses kleine Idyll mitten im Zentrum der Farm dürfen nur Tierbabys und Volontäre mit Spezialaufträgen. Volontär Axel hat die Aufgabe, der jüngsten Harnas-Bewohnerin das Frühstück zu servieren. Das Gepardenbaby heißt 'Athena' und ist erst kürzlich hier angekommen. Ihre Mutter ist Trophäenjägern zum Opfer gefallen. Das abgemagerte Jungtier muss jetzt von Hand aufgepäppelt werden. Und zwar mit Mariettas Spezialrezeptur. Meerkatze Bibi ist zwar noch wach, aber die Betäubung mittels Blasrohr wirkt schon. Tierarzt Dr. Ritschel und Schalk, Juniorchef von Harnas, können ganz entspannt in das Gehege gehen. Bibis linke Hand ist steif und unbeweglich, weil er nicht richtig operiert wurde. So kam er auf Harnas an. Das muss jetzt genau untersucht werden, während eine Volontärin sie von hinten festhält. Dieser Griff wird 'Polizeigriff' genannt. So kann der Affe seinen Träger nicht beißen. Und wenn man sich seine Zähne so ansieht, will man sie nicht unbedingt zu spüren bekommen. Harnas-Urgestein Frikkie und Annika machen einen Besuch bei der alten Dame, der Löwin Elsa. Sie ist seit längerer Zeit auf 'Reha' und soll heute wieder das Programm zur Muskelstärkung absolvieren. Doch Elsa hat heute, eigentlich wie immer, andere Pläne. Frikkie meint, das sei ja typisch für eine ältere Dame: 'Sie ist 22 Jahre alt und das ist für eine Löwin schon ein ganz schönes Alter, in freier Wildbahn würde sie das nicht erreichen.'Folge 32
Freitag, 10 Februar 2012, 16:10In der Harnas-Tierklinik wartet auf Volontär Axel ein Kandidat für die Auswilderung. Der dreibeinige Schakal Peppino soll für sein Auswilderungsprojekt ein GPS-Halsband bekommen. Doch dafür ist eine Narkose erforderlich. Und die kann nicht im Käfig gespritzt werden. Axel versucht, ihn mit einem Tuch zu überlisten. Ob das funktioniert? Eine kleine Sensation trifft heute auf Harnas ein: ein Gepardenbaby! Die Harnas-Gründerin Marietta ist überglücklich - sie kann es gar nicht fassen. Bleibt die Frage zu klären, welchen Namen die Kleine bekommen soll. Schließlich werden sie bei der Namensfindung in der griechischen Mythologie fündig: Athena - die Göttin des Krieges! Und ein weiterer Gast trifft auf Harnas ein: Tierarzt Wolfram Rietschel. Der weltweit gefragte Arzt lässt sich von Juniorchefin Jo van der Merwe zunächst die ganze Farm zeigen. Viele spannende Aufgaben werden ihn hier in den nächsten Tagen erwarten!Folge 31
Donnerstag, 9 Februar 2012, 16:10Leben Wildtiere längere Zeit in einem Gehege oder wachsen dort sogar auf, kann man sie nicht so einfach auswildern. Gut möglich, dass sie zu unselbständig sind. Doch einer der sieben Geparden, die in dem Gehege in unmittelbarer Nähe des bebauten Areals der Farm leben, soll frei gelassen werden. Und so trainiert Axel die Tiere: Er baut ein Seil in das Gehege, an dem ein Lappen befestigt ist und das sich mit hoher Geschwindigkeit durch das Gehege bewegt. Das aktiviert natürlich den Jagdinstinkt der Raubkatzen. Und sie beginnen, den Lappen, der durch ihr Gehege saust, zu verfolgen. Das Prozedere hat nicht nur den Vorteil, dass die Geparden auf Trapp kommen, sondern Volontärin Hannah, Abiturientin aus Hamburg, kann genau beobachten, welcher der Geparden am schnellsten ist. Denn nur der kann erfolgreich in die Wildnis entlassen werden. Die vier kleinen Leoparden, die vor wenigen Tagen auf Harnas zur Welt gekommen sind, müssen regelmäßig gewaschen und gefüttert werden. Ihre Mutter ist längst wieder ausgewildert. Jo van der Merwe, Junior-Chefin der Farm, übernimmt regelmäßig die letzte Fütterung am Tag. Die findet abends um 22.00 Uhr statt. Annika Funke kommt aus Deutschland und arbeitet seit zwei Jahren auf Harnas. Sie ist zusammen mit Volontären zum Gehege des Afrikanischen Wildhunds Tom aufgebrochen. Es muss gereinigt werden. Wildhund Tom ist Waise und musste deswegen von Menschen aufgezogen werden. Nun soll er wieder mit seinen Artgenossen zusammengebracht werden. Das ist sehr schwierig, führen die Wildhunde doch erbitterte Machtkämpfe. Wochenlang wurde Tom von seinen wilden Artgenossen verstoßen. Doch dieses Mal macht Annika beim Reinigen des Geheges eine erstaunliche Entdeckung: Tom und seine neuen Gefährten scheinen sich zu vertragen und ein Rudel zu bilden. Endlich ein Happy-End für Problemhund Tom?Folge 30
Mittwoch, 8 Februar 2012, 16:10Die Mutter des Afrikanischen Wildhunds Tom ist nach der Geburt gestorben und so ist Tom auf der Farm aufgewachsen. Doch nun soll er wieder in ein Rudel integriert werden. Das ist alles andere als einfach, denn die vom Aussterben bedrohten Wildhunde haben eine komplizierte soziale Struktur. Andrea aus der Schweiz hilft mit, Tom mit jungen Wildhunden aus einem Rudel zusammenzubringen. Das wurde in der Vergangenheit schon öfters probiert. Doch die sind immer auf Tom losgegangen. Mit Spannung verfolgt die Schweizer Bankangestellte, ob es diesmal friedlicher klappt.Folge 29
Dienstag, 7 Februar 2012, 16:10Ein großer Augenblick ist für die wilde Leopardin und für Studentin Charlotte gekommen: Rund 800 Kilometer südlich von Harnas wurde ein großes Areal gefunden, in dem die Leopardin ausgewildert werden kann. Und so fährt Charlotte gemeinsam mit Harnas-Mitarbeiter Patrick frühmorgens um 3 Uhr von der Farm los, um die Raubkatze in die Freiheit zu entlassen. Es wird eine beschwerliche Reise, nur mit Müh und Not schafft es der Jeep, das zerklüftete Gelände zu bezwingen. Doch die Strapazen lohnen sich für alle Beteiligten, besonders natürlich für die Leopardin.Folge 28
Montag, 6 Februar 2012, 16:10Afrikanische Wildhunde sind vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es nur wenige Tausend. Deshalb ist die Freude auf der Farm groß, als Harnas-Chef Schalk einen Wurf kleiner Wildhunde bringt. Er konnte die Kleinen von einer Rinderfarm retten. Axel, ein Student aus Norwegen mit deutschen Wurzeln, kümmert sich liebevoll um sie und weiß, dass die Hunde für das Nachzucht-Programm besonders wertvoll sind. Denn so kommt in die bestehenden Rudel auf Harnas frisches Blut. Da stört es den großgewachsenen Axel auch nicht, dass die Kleinen, so entzückend sie aussehen mögen, bereits den charakteristischen Wildhundgeruch haben. Und der ist alles andere als angenehm.Folge 27
Freitag, 3 Februar 2012, 16:10Dass Harnas kein Zoo ist, erfährt die Hamburger Abiturientin Hannah an einem ihrer ersten Tage auf der Farm auf recht anschauliche Weise: Ein wilder Gepard ist ausgebrochen. Zwar weiß die junge Frau, dass Geparden normalerweise keine Menschen angreifen, doch so sicher kann man da nie sein. Zuerst versucht sie die freiheitsliebende Wildkatze mit gutem Zureden wieder in ihr Gehege zu locken. Doch darauf lässt die sich nicht ein. Um den Geparden wieder da hinzubringen, wo er hingehört, muss sie schon eine List anwenden ... Annika Funke arbeitet seit zwei Jahren im Büro auf Harnas. Eigentlich ist sie Künstlerin, darauf spezialisiert Löwen zu malen. Und so nutzt sie ihren freien Tag, endlich die junge Löwin Princess zu zeichnen. Doch die lebt mit dem wilden Macho in einem Gehege. Und der drängt sich allzu gerne mit lautem Gebrüll in den Vordergrund. Dennoch schafft es Annika, genug Skizzen von der jungen Löwin anzufertigen. Daraus entsteht dann - an Annikas Lieblingsort, dem Baumhaus inmitten der Wildnis - ein kunstvolles Aquarell. Ein ganz anderes Programm erwartet Studentin Clara aus Düsseldorf: Sie soll für Erdmännchen-Dame Hakuna zwei Freunde finden. Die gibt es schon auf der Farm. Doch, obwohl Erdmännchen ausgesprochen gesellige Rudeltiere sind, hat Hakuna ihren eigenen Kopf. Jeden, den sie nicht mag, beißt sie. Und so muss Clara sehr wachsam und aufmerksam sein, wenn sie Hakuna und die beiden anderen Erdmännchen aufeinander loslässt. Anfangs scheint das Experiment gut zu gelingen: Alle drei beschnuppern sich und sind friedlich zu einander. Doch das bleibt nicht lange so und Clara muss einschreiten ...Folge 26
Donnerstag, 2 Februar 2012, 16:10Wochenlang fieberten alle auf Harnas diesem Ereignis entgegen: Vier kleine Leoparden erblicken das Licht der Welt. Und das sorgt natürlich für Aufregung auf der Farm, umso mehr, weil die Mutter der kleinen Wollknäule wild ist und noch nie Kontakt mit Menschen hatte. Die Gefahr ist groß, dass sie ihre Kinder tötet. Ein anstrengender und nicht ganz ungefährlicher Einsatz wartet auf Volontärin Julia: Unter der stechenden afrikanischen Sonne muss sie tiefe Löcher ausheben. Und zwar zwischen dem Gehege der großen Paviane und dem der Afrikanischen Wildhunde. Denn das Wildhundrudel hat sich in den vergangenen Tagen immer wieder zu den Affen durchgegraben. Und damit das nicht mehr passieren kann, müssen die Volontäre Bleche unter dem Zaun einbuddeln. Und das unter ständiger Beobachtung: Die Wildhunde lauern und die Affen schauen streng, ob die jungen Leute alles richtig machen.Folge 25
Mittwoch, 1 Februar 2012, 16:10Auch zwei Papageien sind auf Harnas zu Hause. Damit die Papageien mehr Spaß beim Essen haben, setzen sich die Volontäre zusammen und bauen Obst- und Gemüseketten, die sie im Käfig aufhängen. Die Papageien können auch 'Lappa, Lappa' sagen. Aber was bedeutet das? Fünf Löwen auf einen Streich werden heute medizinisch versorgt. Die Harnas-Angestellten sagen zwar Baby-Löwen zu den Tieren, aber nur weil sie die jüngsten sind. Mit über zwei Jahren sind die Tiere schon ziemlich groß und kräftig. Um die Löwen zu impfen und einen Mikrochip für eine lebenslang eindeutige Identifikation zu implantieren, müssen alle fünf betäubt werden. Erfolgsmeldung von Tom, dem Wildhund. Das handaufgezogene Tier hat nach einigen Rückschlägen endlich Anschluss gefunden. Die zwei wilden Wildhunde und Tom akzeptieren sich zunehmend besser und bilden mittlerweile ein kleines Rudel. Zwar ist Tom der rangniedrigste im Verbund - aber das ist in der Natur auch nicht anders. Nun kann das kleine Schutzgehege, das man innerhalb des Geheges aufgebaut hat, von den Volontären herausgenommen werden.Extra-Clip: Leopardenbabys
Dienstag, 31 Januar 2012, 16:10In der Küche von Harnas-Gründerin Marieta werden die Leopardenbaby gefüttert. Die kleinen Raubkatzen warten schon ganz ungeduldig auf ihre Milch.Extra-Clip: Babyparade
Dienstag, 31 Januar 2012, 16:10In der Küche von Marieta, der Gründerin von Harnas, soll heute eine kleine Meerkatze die anderen Küchenbewohner kennenlernen: vier Leopardenbabys, ein kleiner Gepard und einen Hund. Ob sich die Meerkatze gegen die anderen behaupten kann?Extra-Clip: Gepardenfütterung
Dienstag, 31 Januar 2012, 16:10Volontärin Beate darf heute die vier Geparde füttern. Diese wurden von Hand aufgezogen und sind fast so zahm wie Hauskätzchen. Normalerweise ...Folge 24
Dienstag, 31 Januar 2012, 16:10In einem der Außengehege gibt es eine fast 60-köpfige Pavianherde. Die Tiere werden während der täglichen Fütterungstour mit einem Mais-Gemüse-Obstbrei gefüttert, der 'Millipap' genannt wird. Der ist heiß begehrt. Damit alle Tiere - auch die alten und gebrechlichen zum Zuge kommen - veranstalten die Volontäre bei jeder Fütterung einen taktischen Dauerlauf. Während die einen Volontäre die großen Affen ablenken, müssen die anderen, möglichst unbemerkt, den schwachen Pavianen einen Happen gezielt zuwerfen. Viel gemütlicher geht es bei den Eseln zu, die in der großen Wiese im Zentrum der Farm weiden und noch zugefüttert werden. Unter ihnen auch der Springbock 'Summer', der von Volontärin Denise heute eine Ladung Mais bekommt. Summer wurde schon ein paar Mal hinaus gebracht, in der Hoffnung, dass er sich einer Springbockherde anschließt, von denen es mehrere wilde auf dem Gelände gibt. Aber er kam immer wieder zurück und fühlt sich viel wohler unter den Eseln. Die Zebramanguste Snoopy wohnt schon länger in einem Käfig im Schlafzimmer von Juniorchefin Jo. Sie wird von Jo mit Milch gefüttert, weil jeder Versuch, sie an Fleisch zu gewöhnen bisher fehlgeschlagen ist. Doch bevor sie nicht Fleisch frisst, kann sie nicht ausgewildert werden. Die Kinder von Jo wollen sie eigentlich gar nicht mehr her geben. Volontärin Amelie hat sich zu einer Erdmänchen-Spezialistin entwickelt und sie will versuchen, zwei junge Erdmännchen an das Erdmännchen 'Hakuna' zu gewöhnen. Die geselligen Tiere brauchen Gesellschaft und Hakuna war bisher alleine. Die Zusammenführung startet ganz gut. Kein Kampf und kein Fauchen. Vieleicht wird daraus ja noch eine neue Familie.Extra-Clip: Wildhundwelpen
Dienstag, 31 Januar 2012, 16:10Fünf Wildhundwelpen haben heute einen Termin bei Tierarzt Dr. Rietschel. Sie sollen entwurmt werden. Dazu wird die Medizin im Fleisch versteckt. Ob die Welpen den Trick bemerken?Folge 23
Montag, 30 Januar 2012, 16:10Alarm im Karakal-Gehege. Das Kind des Wüstenluchsweibchens Zenzi ist ausgebrochen und nicht mehr auffindbar. Volontärin Andrea ist dabei, als eine Falle aufgebaut wird, denn das Gelände ist so groß, dass eine Suche unmöglich erscheint. Da der kleine Karakal so leicht ist, dass die Falle nicht von selber zuschnappen würde, müssen die Volontäre den Mechanismus mit einer Reißschnur selbst auslösen. Und dann heißt es warten. Wird ihre Geduld belohnt? Tom ist ein junger afrikanischer Wildhund, von denen es nur noch wenige Tausend gibt. Sie sind vom Aussterben bedroht und Rudeltiere. Der handaufgezogene Tom wird gerade mit zwei wilden Wildhunden in einem Gehege zusammengebracht - doch es gab einen Kampf. Tom hat eine Bisswunde und muss betäubt werden, damit man ihn in der Tierklinik versorgen kann. Zum Glück stellt sich heraus, dass die Verletzung nicht tragisch ist. Damit er sich erholen kann, wird Tom aber kurzzeitig in ein separates Gehege gebracht. Die wunderschöne Leopardendame Losa braucht ein eigenes Gehege. Das Tier ist von einem Privatzoo nach Harnas gekommen und obwohl die Fläche auf Harnas riesig ist, musste die Crew erst einen Platz finden, wo man für Losa ein neues Gehege bauen konnte, das auch leopardensicher ist. Heute ist Umzug.Folge 22
Freitag, 27 Januar 2012, 16:10Rund 30 Pferde leben auf verschiedenen Weiden auf Harnas. Es sind ausgediente Rennpferde, Schlachthofrösser oder verletzte Tiere, die hier eine zweite Chance bekommen. Volontärin Jesicca und ein Volontärstrupp haben unter der Aufsicht von Tierärztin Elena die Aufgabe, alle Tiere einer Rundumpflege zu unterziehen. Die Pferde werden gewaschen, auf Zecken untersucht und kleine Blessuren gleich behandelt. Zur Belohnung gibt es einen Ausritt. Volontärin Beate hat es mit anderen Vierbeinern zu tun: den Krokodilen. Die Krokodileltern Ina und Claus sind so faul geworden, dass man sie mit kleinen Steinchen reizen muss, damit sie ihr Maul aufreißen. Dann kann man - mehr oder weniger direkt - einen Fleischbrocken hineinwerfen. Die Krokodilbabys sind wesentlich aktiver. Die kleinen Racker schnappen schon ordentlich zu und manche von ihnen sind bereits einen halben Meter lang geworden. Eine Gruppe mit Volontärin Julia geht heute auf die Suche nach Leopardendame Pride, die in der 80 Quadratkilometer großen Auswilderungszone, der Life-Line, lebt. Damit sie besser gefunden wird, trägt Pride ein Funk- und GPS-Halsband. Doch die Signale werden immer schwächer, weil die Batterien leer geworden sind. Nach einem kurzen 'Werkstattbesuch' wird Pride wieder in die Freiheit entlassen.Folge 21
Donnerstag, 26 Januar 2012, 16:10Schalk, der Junior-Chef von Harnas, konnte einen Farmer überreden, dass er den wilden Leoparden auf seiner Farm nicht erschießt, sondern von der Harnas-Crew einfangen lässt. Nach einer ersten Untersuchung des Tieres auf Harnas stellte sich heraus, dass die Leopardin trächtig ist. Doch seit einiger Zeit frisst sie nicht mehr und Schalk möchte das Tier sicherheitshalber noch einmal untersuchen. Dazu wird es betäubt. Eine Gratwanderung, da eine zu hohe Dosierung der Gesundheit schaden könnte und bei einer zu niedrigen die Leopardin aufwachen könnte. Die Untersuchung klappt - was zeigt wohl der Ultraschall?Folge 20
Mittwoch, 25 Januar 2012, 16:10Charlotte aus München, die einmal Tierärztin werden will, sammelt auf einem Ausflug mit jungen Pavianen Erfahrungen im Umgang mit Wildtieren. Später will sie sich aber eher mit normalen Heimtieren abgeben. Die Volontäre bleiben diesmal vom gefürchteten Beißen und Kratzen der Paviane verschont - vielleicht auch deswegen, weil Charlotte die Verhaltensweisen der Affen besser durchschaut als andere: 'Wenn sie dieses Geschreie anfangen, dann sollte man sie von der Schulter runter lassen oder einfach versuchen, ruhig zu bleiben. Wenn man selber anfängt Panik zu schieben, wird's noch schlimmer. Auch wenn sie dich beißen: einfach ignorieren.' Zu den wirklich gefährlichen Tieren von Harnas zählt die Leopardin 'Lost'. Obwohl sie von Menschen aufgezogen wurde, ist sie unberechenbar. Lost wird für einen medizinischen Check und für eine Übersiedelung in ein neues Gehege mit einem Narkosegewehr betäubt. Nach dem Schuss verdrückt sie sich allerdings. Ein Suchtrupp wird eingesetzt. Ob er Lost wohl findet? Die Löffelhunde sind daran gewöhnt, mit Trockenfutter und Katzenfutter versorgt zu werden. Das soll sich nun in ihrem Interesse ändern: Sie sollen von nun an auch natürliches Futter erhalten, vor allem Insekten. Eine Gruppe von Volontären wird deshalb losgeschickt, um auf dem Gelände der Farm für die Löffelhunde nach Insekten zu suchen. Das stellt sich als schwieriges Unterfangen heraus. Volontärin Beate sieht die Aufgabe so: 'Es ist ein bisschen die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mal gucken, wie viel wir finden. Ich hoffe, der Eimer muss nicht voll werden, sonst dauert's lange.'Folge 19
Dienstag, 24 Januar 2012, 16:10Fünf junge Löwen dürfen im großen Life-Line-Gehege von Harnas einen Ausflug unternehmen. Sie sollen ihren Bewegungsdrang und ihre Jagdinstinkte ausleben. Die Löwen entdecken eine Gruppe von Warzenschweinen und greifen an. Aber schaffen sie es, eines der Warzenschweine zu erlegen? Bei den Volontären nicht gerade beliebt sind die Spaziergänge mit den Meerkatzen. Die Äffchen sind nämlich ebenso hemmungslos wie respektlos. Clara ist zum ersten Mal dabei und macht schmerzhafte Erfahrungen: 'Die veräppeln mich. Echt unglaublich. Der hat sich an meiner Nase festgehalten und ich hab ihn am Schwanz gepackt und irgendwie ist er ein bisschen aggressiv geworden und hat mich gebissen. Ich hab jetzt zwar überall Wunden, aber es ist trotzdem witzig.' Tom, der Wildhund, macht den Mitarbeitern von Harnas große Sorgen. Er ist als Jungtier von seinem Rudel verstoßen und auf der Farm aufgezogen worden. Nun ist der Versuch, ihn wieder in ein Rudel einzugliedern, gescheitert: Tom wird von den anderen Wildhunden ständig attackiert. Er muss also eingefangen und in neues, sicheres Privatgehege gebracht werden. Afrikanische Wildhunde sind stark gefährdet. Weltweit gibt es gerade einmal ein paar Tausend. Auf Harnas wird um das Überleben jedes einzelnen Exemplars gekämpft.Folge 18
Montag, 23 Januar 2012, 16:10Draußen im großen Freigehege wird ein Gepard mit dem Narkosegewehr betäubt. Er soll entwurmt werden und einen Mikrochip zur Wiedererkennung erhalten. In der Tierklinik scheint zunächst alles gut zu laufen. Als der Gepard jedoch am Ende noch gewogen werden soll, wacht er auf. Die Volontäre bringen sich in Sicherheit. Heike aus Baden-Baden erlebt die aufregenden Sekunden hautnah mit: 'Wow, der Puls ist mächtig hoch. Das war mal was. Da merkt man wieder, dass man lebt.' Das neueste Projekt des Tierwaisenhauses ist die Ausbildung von Hirtenhunden. Sie sollen Farmern zur Verfügung gestellt werden, um ihre Schafe gegen Angriffe von Geparden zu verteidigen. Der Gedanke dahinter: Sind Hunde da, die einen Gepard vertreiben können, hat es der Farmer nicht nötig, ihn abzuschießen. Für den Plan, einige der auf Harnas gepflegten Geparde in Gebieten außerhalb der Farm wieder auszuwildern, ist das ein entscheidender Punkt. Das Training mit den Schafen findet auf dem Flugfeld von Harnas statt und es geht recht turbulent zu: Schließlich sind sieben Welpen, dreißig Schafe und fünf junge Volontäre unter Kontrolle zu halten. Annika Funke, die Frau, die mit den Tieren spricht, versucht, mit einem alten Bekannten Kontakt aufzunehmen: mit dem mittlerweile beinahe erwachsenen Stachelschwein, das sie als Baby zum Teil sogar daheim in ihrer Wohnung betreut hat - gemeinsam mit einem Kaninchen. Das Stachelschwein gibt sich allerdings widerborstig. Annika: 'Ich will dir doch nur was Gutes. Du warst mal mein Freund, weißt du? Nein, ich glaub, der erinnert sich nicht.'Folge 17
Donnerstag, 19 Januar 2012, 16:10Zenzi, der Wüstenluchs, zieht zusammen mit ihrem Baby um. Volontärin Simona begleitet die Reise und hilft bei den letzten Renovierungsarbeiten für das neue Gehege. Aber gefällt ihnen das neue Domizil? Ein gutes Zeichen dafür, dass sich Mama wohlfühlt, ist, wenn sie ihr Baby säugen lässt. Gespannt und mucksmäuschenstill warten Simona und die Volontäre auf den Moment. Löwin Lerato braucht mal wieder eine gründliche Untersuchung. Junior-Chef Schalk, einige Volontäre und Harnas-Mitarbeiterin Annika machen sich auf den Weg. Die Betäubung klappt überraschend schnell, obwohl die Löwen den Braten riechen, als die ganze Truppe Menschen ankommt. Die Tiere kennen das Betäubungsgewehr schon und sind sofort misstrauisch. Da noch ein anderer Löwe im Gehege ist, muss Lerato zur Untersuchung rausgebracht werden. Über 200 Kilo wiegt die Löwendame. Da ist jede helfende Hand wichtig. Beim Gesundheits-Check wird eine Wunde am Fuß entdeckt, die von alleine nicht geheilt wäre und genäht werden muss. Die vier Schakale, die auf Harnas leben, sollen bald ausgewildert werden. Volontär Gero und Harnas-Mitarbeiter Patrick wollen die Tiere im Gehege einfangen, um sie zu untersuchen und ihnen einen Mikrochip zu verpassen. Doch die kleinen Tiere sind flink. Gero schlägt sich wacker und benutzt sein Körpergewicht. In die Ecke gezwängt, setzt er sich mit seinem Rücken an die Käfigwand und klemmt einen Schakal ein. Eine ungewöhnliche aber erfolgreiche Methode. Nach der medizinischen Versorgung werden die vier Schakale in ein Gehege in der Life-Line gebracht, damit sie sich an die neue Umgebung schon mal gewöhnen können.Folge 16
Mittwoch, 18 Januar 2012, 16:10Ein wilder Waran hat sich in ein Gepardengehege verlaufen und Schutz auf einem Baum gefunden. Harnas-Mitarbeiter Annika und Tertius retten das Tier, das ziemlich kräftig und dazu noch aufgeregt ist. Mit einiger Mühe können sie es ins Auto verfrachten und in die Life-Line bringen. Dort losgelassen, flüchtet es gleich wieder auf einen Baum. Die Tiere sind wahre Kletterkünstler.Folge 15
Dienstag, 17 Januar 2012, 16:10Eine unvergessliche Nacht geht für Volontärin Davina heute zu Ende: ein 'Sleep-Out' in der Life-Line. Eine Nacht hat sie draußen in der Wildnis verbracht. Pride, die Gepardin, war dabei ihre treue und schnurrende Begleiterin. Die ganzen Stunden war die Raubkatze in der Nähe und hat auf Davina aufgepasst. Zusammen haben sie den Sonnenaufgang erlebt. Bevor es zurück auf die Farm geht, bedankt sich Davina bei Pride mit einer Riesenportion Streicheleinheiten. Annika, eine ständige Mitarbeiterin von Harnas, hat Sorgen. Sie hat ein Pferd von der Schlachtbank gerettet und über Monate gepflegt. Doch heute ist Annikas Pferd schlapp. Sie vermutet, dass es eine Grippe hat. Die Krankheit wird durch eine kleine Fliege verbreitet und kann sich schnell auf die ganze Herde übertragen. Pferdespezialistin Elena und Tierarzt Davide werden aktiv. Sie wollen versuchen, eine der Überträgerfliegen zu fangen, um den Virus bestimmen zu können. Urgestein Frikki, Tierpfleger Marnus und Volontär Lasse wollen den fünf 'Babylöwen' mit einer Wundheilsalbe die Ohren einschmieren. Dort bilden sich gelegentlich offene Wunden und das ist für die Löwen lästig. Die 'Babylöwen' sind fast zwei Jahre alt und alles andere als Babys. Um an die Ohren heran zu kommen, gibt es nur eine Möglichkeit: Getarnt als Schmuseeinheit 'streicheln' Frikki und Marnus die Creme auf. Danach machen sie mit den Löwen einen Ausflug. Die beiden werden in zwei Autos verfrachtet und in die Life-Line gebracht. Dort dürfen sie sich austoben, denn sie sollen ihren Jagdinstinkt trainieren.Folge 14
Montag, 16 Januar 2012, 16:10Medizinischer Notfall bei den Wildhunden. Ein Tier hat ein geschwollenes Gesicht und ein anderes humpelt. Schalk, der Juniorchef von Harnas, ist gefragt. Volontärin Peggy assistiert Schalk und dem Tierarzt Davide. Eine Betäubung ist unausweichlich. Aber die Wildhunde sind flink, clever und halten zusammen. Ein Wildhund zieht sogar einem bereits getroffenen Tier kurzerhand mit der Schnauze den Betäubungspfeil wieder heraus. Tierarzt Davide und Volontärin Peggy fahren mit dem anderen Wildhund in die 80 Kilometer entfernte Tierklinik: das Bein ist zum Glück nicht gebrochen. Der Wildhund kehrt noch am selben Tag in sein Rudel zurück.Folge 13
Freitag, 13 Januar 2012, 16:10Regina, eine ehemalige Harnas-Volontärin, besucht heute die blinde Meerkatze Audrey. Regina kennt ein Geheimnis: Audrey liebt Erdnüsse und Regina hat vorsorglich welche von zu Hause aus Österreich mitgebracht. Aber nicht nur Audrey ist scharf auf die Köstlichkeiten - ein kleines Erdhörnchen, das sich bei Audrey eingeschlichen hat und zum ständigen Weggefährten wurde, macht Jagd auf die Erdnüsse. Volontärin Nadine besucht mit einer kleinen Gruppe ein Wildhundrudel in den Außengehegen. Die Tiere sollen bald ausgewildert werden, damit sie möglichst ungestört von Besuchern und Volontären leben können. Tierpfleger Marnus gibt Volontärin Nadine einen Einblick in Jagdstrategien, Sozialverhalten und Brutpflege der Wildhunde. Die Alphatiere suchen sich für ihren Nachwuchs eine 'Nanny' aus. Dazu wird überraschenderweise das Wildhundmännchen Blacky auserkoren. Frikki, das Urgestein von Harnas, ist mit Volontärin Lena und Volontär Lasse auf Löwen-Entwurmungstour. Kleine Fleischstückchen werden mit einem Entwurmungsmittel präpariert und ausgelegt. Doch die Löwen haben einen ausgeprägten Geruchs- und Geschmackssinn und sind nicht so leicht zu überlisten. Erdmännchen Hakuna sucht sich genau aus, welche Volontäre es mag und welche nicht. Bei Volontärin Davina ist Hakuna noch unentschieden. Davina geht es umgekehrt genauso. Die gegenseitige Annäherung ist von Davinas Vorsicht geprägt, möglichen Bissen aus dem Weg zu gehen. Daher hat sie sich auch Gartenhandschuhe besorgt und lange Jeans angezogen. Sie möchte Hakuna nach einem Ausflug wieder sicher in den Transportkäfig verfrachten. Wie die Mission für beide wohl endet?Folge 12
Donnerstag, 12 Januar 2012, 16:10Die kleinen Hauskätzchen genießen besondere Aufmerksamkeit. Harnas-Juniorchefin Jo zeigt ihren beiden Kindern mit Unterstützung von Volontärin Janine, wie man die Babys füttert. Typisch Harnas - im schattigen Hinterhof geben sich Hund und Katz ein friedliches Stelldichein. Die riesige Dogge schaut bei der Fütterung einfach nur neugierig zu. Und die Babykatzen? Sie trinken so viel wie noch nie zuvor. Springbock Summer ('Sommer'), der im Garten der Tierrettungsstation lebt, ist groß geworden. Volontär Lasse hat mit seiner Nuckelflasche kaum eine Chance mehr. Die Hörner von Summer sind jetzt so spitz, dass es langsam gefährlich wird, sich ihm zu nähern. Es wird Zeit, dass der Springbock ausgewildert wird. Doch im Moment fühlt sich Summer bei den Babyeseln auch ganz wohl. Große Aufregung bei Wüstenluchsin Zenzi. Unerwartet früh hat sie ihren Nachwuchs bekommen. Doch das kleine Baby wurde von Tammy, einer Luchsin, mit der sich Zenzi das Gehege teilt, verschleppt. Tierpfleger Marnus leitet die Rettungsaktion. Das Baby wird von Tierarzt Davide unter die Fittiche genommen. In Windeseile bauen alle Volontäre gemeinsam im Garten ein provisorisches Gehege auf. Dort kann sich Zenzi in Ruhe ihrem Nachwuchs widmen.Folge 11
Mittwoch, 11 Januar 2012, 16:10Die Versorgung der Karakale, der kleinen Wüstenluchse, ist üblicherweise Chefsache. Die erfahrene Volontärin Janine hat sozusagen eine Sondergenehmigung. Schwierig wird es für Janine erst, als ein Impftermin ansteht: Denn sobald Tierarzt Davide aus Italien die Spritze ansetzt, nehmen die Karakale Reißaus.Folge 10
Dienstag, 10 Januar 2012, 16:10Harnas bekommt einen Korb voll neuer Bewohner: drei neugeborene Kätzchen, allesamt noch blind und unterernährt. Drei Generationen der van-der-Merwe-Familie kümmern sich nun um die kleinen Waisen: Harnas-Gründerin Marietta, ihre Schwiegertochter Jo und Jos Tochter Aviel. Neue Volontäre sind angekommen, unter ihnen drei junge Damen aus Deutschland: Lena, Nadine und Jutta. Kaum haben sie die Koffer ausgepackt, geht es mit der Grundausbildung los: Sie müssen Hunderte Kilogramm Fleisch für die Fütterung vorbreiten. Nadine, die schon zum zweiten Mal auf Harnas ist, zeigt, wie man Zebramangusten anlockt und füttert. Lasse aus Hamburg, der bereits seit vielen Wochen auf Harnas arbeitet, muss einen wesentlich gefährlicheren Bewohner versorgen: Das Leopardenweibchen Losa.Folge 9
Montag, 9 Januar 2012, 16:10Harnas' Urgestein Frikkie will einen Python freilassen. Die Riesenschlange wurde vor Monaten halbtot angeliefert und auf der Farm gesund gepflegt. Lasse soll das über zwei Meter lange Reptil in eine Kiste packen - angesichts der scharfen Zähne keine leichte Aufgabe!Folge 8
Mittwoch, 4 Januar 2012, 16:10Die Spaziergänge mit den Baby-Pavianen sind bei vielen Volontären sehr beliebt, bei anderen dagegen gar nicht. Das hat damit zu tun, dass nicht jeder mit den Affen gleichermaßen gut auskommt. Wer unsicher ist, oder gar ängstlich, wird von ihnen gekratzt, gebissen und angepinkelt. Für Davina aus Baden-Baden ist es das erste Mal: 'Ich hab schon Leute gesehen, die wirklich viele Bisse und Kratzer hatten.' Wie wird es ihr wohl ergehen?Folge 7
Dienstag, 3 Januar 2012, 16:10Der Tag beginnt in der Futterküche. Janine, die als Volontärin nun schon einige Wochen Erfahrung hat, bringt der neu eingetroffenen Davina die Grundregeln bei. Fast jedes Tier hat seine eigene Schüssel und seinen eigenen Diätplan. Dann kommt Davina zum ersten Mal in ihrem Leben ohne trennende Gitter mit Raubkatzen in Kontakt - mit den Geparden. Sie ist begeistert: 'Das ist verdammt cool. Ich hab keine Angst, aber es ist ... ein Hammer! Die laufen da einfach auf mich zu!'Folge 6
Montag, 2 Januar 2012, 16:10Elsa, die älteste Löwin von Harnas, wurde bei einem Kampf mit anderen Löwen verletzt. Sie hat nun einen lahmen Rücken und kann die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Damit sie wieder gesund wird, befindet sich ein Übungsparcours in ihrem Gehege: ein abgewracktes Auto, Holzterrassen in verschiedenen Höhen und alte Reifen. Zweimal am Tag wird sie gefüttert, und zwar so, dass die Fleischstücke auf den Trainingsgeräten platziert werden und die Löwin sich bemühen muss, das Futter zu erreichen. Annika Funke, die zu Raubkatzen einen besonderen Draht hat, ist hoffnungsvoll: 'Am Anfang, da war gar nichts, die konnte nur liegen. Dann ging es mit den Vorderbeinen voran. Und jetzt läuft sie schon ein paar Meter weit auf allen Vieren.'Folge 5
Mittwoch, 28 Dezember 2011, 16:10Die Baby-Krokodile müssen umgesiedelt werden: Sie sind auf Harnas zur Welt gekommen und haben ihre ersten Lebensmonate im Hinterhof von Marieta van der Merwe, der Chefin des Tierwaisenhauses verbracht. Janine, eine Volontärin aus Deutschland, hilft Marieta beim Übersiedeln. Es ist für Janine das erste Mal, dass sie auf Krokodiljagd geht. Marieta zeigt ihr, wie man die Babys fängt, ohne gebissen zu werden: einfach einen beherzten Griff in den Nacken - und dann ja nicht mehr loslassen! Im Zentrum der Farm leben vier Geparde, die einst mit der Flasche aufgezogen werden mussten und jetzt so zahm sind wie Hauskatzen. Man kann sie sogar streicheln, sich neben sie setzen, auch neben ihnen ein Nickerchen machen. Geparde sind die einzigen Großkatzen, die schnurren. Manche Volontäre sagen, das Schnurren würde ihre Seele heilen. Nachdem es zum ersten Mal seit langer Zeit ordentlich geregnet hat, ist der große Tümpel in der Nähe der Farmgebäude voller Wasser. Frikkie, der Mann mit der rauen Schale, der für die Aufsicht der Volontäre zuständig ist, bietet den Greenhorns aus Europa und Amerika eine Show: Mit bloßen Händen fängt er einen mehr als ein Kilogramm schweren Grabfrosch. Schließlich machen wieder einmal die Meerkatzen Ärger: Willy büchst aus, die Volontäre jagen hinterher. Mit Affenpsychologie und einer gerissenen Taktik gelingt es, den Affen wieder einzufangen.


