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Nutzen und Erfolge

Nutzen für den Tierschutz:

  • Schaffung eines Pools von Afrikanischen Wildhunden für mögliche Wiedereinführungen in vorherige Lebensräume
  • Bereitstellung eines Schutzreservates für den Fall, dass die Anzahl der Afrikanischen Wildhunde unter ein kritisches Niveau fallen sollte
  • Problematische Wildhunde können nach Harnas gebracht werden und dort bis zu einer späteren Umsiedelung bleiben
  • Ermittlung medizinischer Basisdaten mit Schwerpunkt auf Früherkennung von Krankheiten, Testen von Impfstoffen, Genetik, Parasitologie, etc.
  • Gründung eines Metapopulations-Programms für Afrikanische Wildhunde in Namibia, um Forschungen über Ernährung, Raubtier-Beute-Verhalten, Beuteauswahl, Jagderfolge und intraspezifischen Wettkampf zu ermöglichen
  • Stärkung der Nutzung von Wildtieren, besonders des Afrikanischen Wildhundes und anderer natürlicher Ressourcen, durch Einnahmen mittels sanften Öko-Tourismus

Pädagogischer Nutzen:

  • Schaffung der Möglichkeiten für Umwelt- und Naturschutzerziehung.

Nutzen für die Gemeinde:

  • Schaffung von Arbeitsplätzen für die San-Gemeinden, die auf und um Harnas leben
  • Ermutigung der Ortsansässigen mit Harnas touristische Konzepte zu entwickeln
  • Schaffung eines Anreizes, der den Menschen ermöglicht, vom Tourismus auf ihrem Land zu profitieren und somit die Natur und die natürlichen Ressourcen zu schützen
  • Wir ermutigen andere Farmer /Lodge-Besitzer mit möglichen Auswilderungsplätzen, uns hinsichtlich unseres geplanten Wildhund -Auswilderungs- und Austausch-projektes zu kontaktieren

Wild Dog In BannerBisherige Leistungen des Harnas Life Line-Gebietes und des Wildhund-Schutzprogramms:

  • Umwandlung von 8.000 ha Land in das Life Line-Gebiet als Reservat für ausgesuchte Tiere
  • Niederreißen von alten Rinderfarm-Zäunen
  • Errichtung eines doppelten 43 km langen Bonnox-Elekro-Zauns um das Life Line-Gebiet herum
  • Entwicklung eines Metapopulation-Programms
  • Errichtung eines Bomas (kleines Gehege, in dem Tiere eingefangen werden können) innerhalb des Gebietes, in dem das Wild gezüchtet wird. Dieses Boma befindet sich direkt außerhalb des Life Line-Gebiets. Das Boma ist circa 50 mal 70 Meter groß, umfasst im Ganzen 3.500m2 und ist aus massivem Stahl errichtet und mit alten Förderbändern ausgestattet. Mithilfe dieses Bomas ist es möglich, Antilopen passiv (mittels täglichem Wasser und Fütterungsmethoden) zu fangen und aus dem Aufzuchtareal in das Life Line-Gebiet zu bringen
  • Fortführung des Öko-Tourismus auf Harnas
  • Etablierung des Umweltschutzgedankens in der Otjinene Gemeinde
  • CUmwandlung von Farm-Wasserstellen in natürlichere Wasserlöcher, ausgestattet mit Bewässerungssystemen, um eine dauerhafte Wasserversorgung zu gewährleisten
  • Errichtung von unterschiedlichen Beobachtungsposten für Tiere: das Dammhaus, der Ameisenhügel, das Baumhaus, das Kameldorn-Haus und die Wildhund-Beobachtungshöhle. Diese Beobachtungsplätze werden zu Forschungszwecken genutzt, wie z.B. für Wildtierzählungen, Beobachtung von freigelassenen Tieren und Verhaltensforschung
  • Errichtung von verschiedenen solar-betriebenen Stromanlagen, die umweltfreundlich und energiesparend Zäune und elektrischen Tore sowie die Heißwasserversorgung für die Lodge, das Volunteer-Dorf und das Farmhaus mit Strom versorgen
  • Ausstattung verschiedener Raubtiere mit GPS Funkhalsbändern für eine bessere Überwachung und Forschung. Bekannt als „Real Time Location System” (Echtzeit-Lokalisations-System) oder RTLS beinhaltet dies die benötigte Soft-und Hardware um die Übermittlungen empfangen zu können. Das RTLS erlaubt das passive (automatische) Sammeln von Ortsinformationen über die entsprechenden Tiere.