Hintergrund
Viele Tiere, die nach Harnas kommen, sind an menschlichen Kontakt gewöhnt und werden nie mehr in der Lage sein, in der Wildnis zu überleben.
Der Afrikanische Wildhund stellt eine Ausnahme dar. Der Wildhund (Lycaon pictus) ist eines der am meisten gefährdeten Raubtiere Afrikas. Der Wildhund Bestand hat in den letzten 30 Jahren in einem solchen Maße abgenommen, dass nur noch in 14 Ländern Wildhunde vorkommen. Vormals waren es 39 Länder. Nur in 6 davon beträgt die Größe der Populationen mehr als 100 Tiere. Gegenwärtig gibt es nur eine Gruppe Afrikanischer Wildhunde in Namibia, die nicht in freier Wildbahn lebt. Diese Tiere befinden sich auf Harnas. Die Gruppe bestand ursprünglich aus 7 wild lebenden erwachsenen Tieren, die 1996 nahe Epukiro in Fallen gefangen und zur Rehabilitation nach Harnas gebracht wurden. Später kamen 4 Jungtiere dazu, nachdem der Rest ihres Rudels im Otjiwarongo District, welches an das Bushmanland grenzt, erschossen wurde. |
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Die Gruppe wurde in 3 Rudel geteilt, woraus vier Würfe entstanden. Zur Zeit leben ca. 35 Wildhunde auf Harnas.
Die Harnas Wildlife Foundation hat erkannt, dass der Afrikanische Wildhund einer der wertvollsten Schätze Namibas ist und auch wenn die Wiedereinführung von ausgerotteten Populationen eine der geringeren Prioritäten im Schutz des Wildhundes ist, ist dies technisch möglich. Es ist jedoch kein Ersatz für den Schutz der bestehenden Wildhundpopulationen.
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In stärker besiedelten Landschaften könnten Wildhunde jeweils in einer oder mehreren Gruppen in einem Netzwerk aus kleinen, eingezäunten Gehegen frei gelassen werden, damit eine Metapopulation entstehen kann
Vorteile: Naturschutz Vorteile: - Begründung einer Bezugsquelle von Wildhunden für mögliche Wiedereinführungen in frühere von ihnen bewohnte Gebiete - Bereitstellung einer “Reserve”, sollte die Anzahl der Wildhunde auf ein kritisches Maß sinken - Problemtiere können zum begrenzten Aufenthalt nach Harnas gebracht und später umgesiedelt werden - Erstellung einer bio-medizinischen Datenbank mit Betonung auf:
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- Einführung eines `Metapopulation Management Programms´ für Wildhunde in Namibia, welches es ermöglicht, Ernährungsgewohnheiten, Feinde, Beutebeziehungen, Beuteauswahl, Jagderfolg und innerspezifischen Konkurrenzkampf zu studieren - Umweltverträglicher Nutzen wild lebender Tiere (besonders des Wildhundes) und anderer natürlicher Ressourcen durch Gewinnbringenden aber schonenden Ökotourismus |
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Pädagogische Vorzüge:
- Entwicklung eines besseren Verständnisses für die Umwelt
Vorteile für die Gemeinschaft:
- Schaffung von Arbeitsplätzen für die verarmte Buschmann Gemeinde, die auf und um Harnas lebt
- Die einheimische Bevölkerung wird ermutigt, touristische Beziehungen mit Harnas zu entwickeln, Anreize werden geschaffen, um es den Leuten zu ermöglichen, vom Tourismus auf ihren Land und durch den Schutz der Tiere und der natürlichen Ressourcen zu profitieren
Projekt:
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- Umwandlung der gegenwärtigen 10.000 ha Rinderfarm in ein geschütztes Reservat für ausgewählte Raubtiere, einschließlich Wildhunde - Abriss der vorhandenen inneren Zäune - Errichtung von 70 km Bonnox Feldzäunen -(7.000 Pfosten, 3.500 km elektrischer Draht, 14.000 Isolierungen) 2.4m hoch und zur Seite des Geheges hin für mindestens 50 cm unter der Erde verlaufend, Steine dienen zur weiteren Befestigung des unter dem Boden liegendenZaunes, drei stromführende Leitungen auf der unteren Seite des Zaunes, Elektrizität auf der Außenseite, um andere Raubtiere daran zu hindern, in das Gehege zu gelangen. - Errichtung eines Geheges zur Freilassung100m x 100m, gleiches Zaunmaterial wie der umlaufende Zaun - Errichtung eines 2.000 ha Wildgehegesals Beutetierreserve mit Errichtung von Gehegen um Tiere zu fangen /freizulassen - Begründung von `Metapopulation Management Programmen´ - Einführung eines kommerziellen örtlichen Naturschutzes in Otjinene |
Eigener Beitrag- Harnas Wildlife Foundation
Die Harnas Wildlife Foundation ist nicht in der Lage, das Projekt finanziell zu unterstützen, wird aber Mittel für die Forschung, Bildung und die Errichtung der Zäune, Gehege etc. beitragen.
Harnas Wildlife Foundation unterstützt ein medizinisches Beratungsprojekt, das darauf abzielt, eine qualitative Gesundheitsversorgung für die örtliche Bevölkerung mit Konzentration auf HIV/ AIDS in einer Klinik nahe Epukiro bereitzustellen.
Harnas wird helfen, ein touristisches Gemeinschaftsunternehmen innerhalb des vorgestellten Naturschutzgebietes zu gründen, und dafür Ausbildung, Marketing, Fachwissen und Infrastruktur bereitstellen.
Partner Organisationen :
Harnas Wildlife Foundation
2 private Sponsoren, die zu dieser Zeit anonym bleiben möchten
Telekom Namibia
Hills Pet food
Bokomo Namibia
Kommerzielle Farmer
Örtliche Gemeinde Epukiro / pos 3 / Otjinene